Kategorie: ab Januar 2010

Edgar
25.03.10

Mein Tagebuch

Eigentlich wollte ich mit dem Tagebuch aufhören. Habe aber dann das ganze im letzten Monat nochmals überlegt und alle Vor- und Nachteile aus meiner und der Sicht des Lesers überlegt.

Das Resultat: Edgars's Tagebuch bleibt am Leben

Dies heisst für euch dass Ihr weiterhin lose Episoden aus meinem Leben hier lesen könnt.

Da sich ja bei mir einiges verändert hat hier in Paraguay müsst Ihr auch was dafür tun.

Neu wird das Tagebuch auf meiner Firmenwebseite TecZona.com ganz unten links aufgeführt.

Also macht einen Bookmark auf www.teczona.com wenn es Euch interessiert.

Der Link/Menueintrag auf nuestro-sueno auf Edgar's Tagebuch wird in absehbarer Zeit verschwinden.

Also sofort auf www.TecZona.com gehen und verlinken.

Sunnigi Grüess us PY

Edgar

Edgar
24.03.10

wieder mobil

Lange hat es gedauert bis ich mich durchringen konnte. Ich war mir einfach nicht sicher was für ein Gefährt ich anschaffen sollte. Roller, Quad, Auto? Diese Frage konnte ich lange nicht eindeutig beantworten.

Ab heute bin ich wieder mobil, habe mir einen Roller gekauft.

Bei meiner ersten grösseren Fahrt hat es natürlich angefangen zu regnen, was denn sonst. Hätt ich doch ein Auto kaufen sollen? Dies kommt schon noch, das richtige ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.

Gewöhnungsbedürftig für mich ist der Halbautomat. Da vergess ich schon mal beim runterschalten dass das Ding ja ne Schaltwippe hat und man dies mit dem Fersen macht. Ist halt kein "richtiges" ;) Motorrad.

Edgar
25.02.10

Die Busfahrt

Schon immer wollte ich mal mit einem Bus in Paraguay umherfahren. Diese abenteuerlichen Gefährte, die das Strassenbild hier in Paraguay prägen, lösen in uns "Gringos" etwas Unbehagen aus, wenn man nur daran denkt mit einem solchen Bus zu fahren.

Bunt sind sie alle. Jede Linie sieht ein bisschen anders aus. Verkehrstüchtig sind vermutlich nicht alle; das sieht man auch als Laie.

Meine erste Busfahrt soll von Caacupe nach Asuncion gehen. Die Strecke ist ungefähr 60km lang. Die Fahrtkosten betragen 5000 Guaranies, das sind etwa sFr. 1,10 . Die Fahrzeit schätzte ich im Vorfeld auf ca. 1,5 Stunden. Gedauert hat es etwas mehr als 2 Stunden.

Als Fahrgast ist das hiesige System sehr angenehm. Es gibt, bis auf die grossen Haltestellen in den Orten, keine Haltestellen wie in Europa. Man hält einfach die Hand hoch und der Bus hält dort, wo man steht. Ein Nachteil ist, dass dies auch alle 50m sein kann. So kommt man natürlich nie pünktlich ans Ziel. Fahrpläne sind somit nicht einhaltbar. Das ist auch nicht weiter schlimm. Hier jagt man nicht der Zeit hinterher.

Der Busfahrer muss durch diese ewige Halterei ganz schön schuften. Bremsen, Runterschalten, Anhalten, Einkassieren, Anfahren, Hochschalten, Verkehr und mögliche Fahrgäste im Auge behalten. Ganz schön stressig dieser Job.

Die Bedingungen sind ja nicht gerade ideal. Mein Bus, den ich erwischt habe, ist für hiesige Verhältnisse in einem recht guten technischen Zustand. Das Getriebe, es ist schon synchronisiert, lässt sich gut schalten. Die Bremsen funktionieren auch ganz ordentlich. Und der Fahrersitz, ein Gartenstuhl der am Boden festgeschraubt ist, würde in Europa jeden Gesetzeshüter zur Weissglut treiben.

Als sehr angenehm empfinde ich, dass immer wieder Strassenverkäufer in den Bus kommen und Getränke (1dl für 1000 Guaranies) oder Gebäck und Kaugummis anbieten.

Eine weitere Besonderheit ist, dass mit diesen Bussen alles Mögliche transportiert wird. Das kann schon mal etwas Grosses und Sperriges sein. Während meiner Fahrt steigt eine ältere Frau ein mit mehreren grossen Säcken (keine Ahnung, was drin war) und 3 grossen Einkaufstaschen. Der Fahrer wartet geduldig bis alles eingeladen ist, bis er weiterfahren kann.

Das Ziel der Frau ist das Busterminal in Asuncion, wo ich auch raus muss. Da dies die Endstation ist, steigen alle aus. Keiner hilft der alten Frau beim Ausladen. Im Gegenteil- einige klettern über ihre Säcke, damit sie schneller aus dem Bus kommen. Als ich zur Türe komme, steht da noch eine Tasche. Kurzerhand trag ich diese dann raus und stell sie ihr hin, was sie sehr überrascht.

Während meiner Fahrt passierte nichts besonderes ausser, dass bei einer Bergabfahrt die Bremsen zu heiss wurden und somit extrem stanken. Natürlich wollte genau in dem Moment einer mitgenommen werden. Das punktgenaue Bremsen klappte aber diesmal nicht. Der Bus kam ca. 30m später zum Stehen.

Ich werde ganz sicher weitere Busfahrten unternehmen!

PS: Dieser Beitrag ist Sven gewidmet. ;) Mach doch auch mal so ne Fahrt.

Edgar
25.01.10

Der Besuch

Heute kurz nach 7:00 Uhr hörte ich ein bellen. Als ich nachschaute stand Mimmi, die Schwester von Cäsar, vor dem Tor. So nach dem Motto; Komm endlich und lass mich rein. Das habe ich auch gemacht.

Sie lief schnurstraks ins Wohnzimmer und legte sich auf meinen Bürostuhl. So, jetzt bitte streicheln. Ist das nicht herrlich wenn man den Tag so beginnen kann.

Edgar
21.01.10

Die Veränderung

Manuela hat mir mitgeteilt dass ich in Ihrem zukünftigen Leben nicht mehr vorkomme. Wir trennen uns.

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Dieses Auswanderer Tagebuch nach Paraguay (Südamerika) erzählt einzelne Episoden aus dem neuen Leben ab Oktober 2008 von Edgar Tibolla in einer anderen Welt.

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