Kategorie: ab Januar 2011

Edgar Tibolla
29.06.11

wo ist der Strom geblieben?

So gegen Acht Uhr drängte mich ein menschliches Bedürfnis aufzustehen. Brrrr war das kalt. Kein Licht ging und auch keine Heizung :?:.
Also Sicherungen kontrollieren, alles OK, Die anderen haben Licht also muss es irgendwo anders liegen. Nur wo ist die Hauptsicherung? Ich ging rüber zu Magie und Dinu und fragte ob Sie wissen wo die Hauptsicherung ist. Nach kurzer Ueberprüfung stand fest dass es nicht die Sicherung war sondern was anderes. Zum Glück bin ich ja vom Fach als gelernter Elektriker. Messgerät unter den Arm geklemmt und alles überprüfen. Wo liegt denn die Zuleitung zu meinem Haus? Gefunden hab ich eine Dose. Wie üblich in Paraguay voll mit Sand. Die Bodendose gereinigt und danach gemessen. Ne hier liegt der Fehler nicht. Weitersuchen ... ok da hat es noch ne Dose, diesmal in der Aussenwand. Aha das sieht nicht gut aus.

Den Schmelzziegel rausgeschnitten und neu richtig verkabelt und isoliert.
So jetzt hab ich wieder Strom, die Heizung geht auch wieder und frieren ist nicht mehr angesagt. :)

Edgar Tibolla
29.06.11

wieder zu Hause

Relativ pünktlich bin ich in Asuncion gelandet. Dabei hat mein Rückflug bereits beim start in Zürich über eine halbe Stunde Verspätung. Diese zwang mich dann in Amsterdamm zügig mein Anschlussgate anzusteuern. Nicht mal einen Kaffee konnt ich in einem der gemütlichen Beizli in Amsterdam geniessen. Dafür hab ich meinen Anschlussflug nicht verpasst.
In Sao Paulo angekommen hiess es warten, warten warten. Leider gibt es dort keine gemütlichen Lokale mit vernüftigen Preisen. Ausnahmsweise :?: war das Boarding pünktlich nach Asuncion. Sonst gab es immer verspätung bis zu einer Stunde.
In Asu angekommen erwartete mich bereits Luz mit Christian. Die stündige Heimfahrt verlief problemlos nur die Kälte machte mir zu schaffen. Morgens um zwei zu Hause angekommen schaltete ich erst mal die Heizung an. Danach sank ich in einen tiefen Schlaf.

Edgar Tibolla
26.06.11

US-Car Feeling in Sulgen

Kurz vor meiner Heimreise hab ich das Glück dass sich das Wetter von der besten Seite zeigt und ich mit meinem blauen Pontiac Formula eines der schönsten US-Car Meetings besuchen kann.

In Sulgen mitten im Grünen geniesse ich die schönsten Amiautos. Treffe alte Freunde, plaudere über dies und das, esse einen klassischen HotDog und schlendere durch die Verkaufsstände. Am liebsten würd ich das eine oder andere kaufen aber ich hab zu wenig Platz in meinen Koffern. Darum nehm ich nur die Erinnerung und ein paar Fotos mit. B)

Edgar Tibolla
19.06.11

100 Jahre Chevrolet

Das Wetter zeigt sich leider nicht gerade von der sonnigsten Seite. Genauso präsentiert sich mir dieser Anlass. Gegen 1000 Autos sollen hier sein und an die 30'000 Besucher sagen die Organisatoren. Mir kommt es so vor als ob dieses 100 Jahr Ereignis bei Chevrolet nicht wirklich ernst genommen wird. Die Promenade, angeführt von hübschen Girls aus La Chaux de Fonds strahlen auch nicht gerade den American Glamer aus.

Schade, denn diese Veranstaltung hätte ein vullminanten Auftriff seitens der Organisatoren verdient. Zum Glück sind die vielen verschiedenen Chevy's als Trostpflaster hier.

Ich und Luz wurden von der Grossmutter des Geburtstagskindes zu diesem Grossereignis eingeladen. Gehört hab ich schon viel von diesen Festen daher war ich gespannt wie das so ist.

Nachmittags um 14:00 Uhr traf man sich im Haus der Eltern respektive in deren Garten. Eine riesige Wand mit vielen Balons verziert prägt das Ambiente. Davor ein grosser Tisch mit der obligatorischen Torte.

Auf jedem Tisch stand zusätzlich ein aus Karton und Sagex gefertiges Kleinod das mit Süssigkeiten gefüllt ist. Zusätzlich gab es Hotdogs und Getränke. Die Musik spielte aus einer extra aufgestellten Musikanlage mit Mikrofon für die diversen Ansprachen.

Glückliches Mami mit Tochter und dem Gabentisch im Hintergrund.

So an die 20 Tische mit Stühlen, die man gemietet hat, standen da. Viele Kinder waren hier und fast noch mehr Erwachsene. Das ganze wurde von einem Fotgrafen mit Videokamera und Fotoapparat festgehalten.

Ein extra gebuchter Clown hat die Kinder und Erwachsenen mit spielen und Geschichten unterhalten.
Bei den Geschichten hab ich nur Bruchteile verstanden. Das liegt daran dass mein Spanisch noch nicht wirklich gut ist und zum anderen hat der Clown ein Mischmasch von Guarani und Spanisch gesprochen.
So nach 2 Stunden wurden dann die Fotos gemacht. Zuerst die Grosseltern mit dem Geburtstagskind das übrigens 3 Jahre alt wurde.

Die Einladung kam von der jungen Oma mit dem blauen T-Shirt.

Danach nur die Mädels mit der Mutter und dann nur die Jungs mit dem Vater und dem Geburtstagskind. Da wird sehr darauf geachtet.

Nach den Fotos wurde die Torte angeschnitten und an alle verteilt. Für mich war die Torte viel zu süss aber hier mag man es süss. Kaum war die Torte gegessen verabschiedeten sich die Leute. Das Fest hat etwas mehr als 3 Stunden gedauert und ein Vermögen gekostet. Die beiden Eltern mussten ca. 3 Monate eisern Sparen und auf vieles verzichten damit sie das Geld für dieses Fest hatten. Für mich unverständlich dass man ein riesiges Fest macht nur um den "Erwachsenen" zu zeigen dass man sich das leisten kann. Ein einfacher Kindergeburtstag hätte den Kindern genausoviel Spass gemacht. :p

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Dieses Auswanderer Tagebuch nach Paraguay (Südamerika) erzählt einzelne Episoden aus dem neuen Leben ab Oktober 2008 von Edgar Tibolla in einer anderen Welt.

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