Heute hatte ich den lang ersehneten Termin beim Zahnarzt. Lang ist es her dass ich bei "meinem" alten Zahnarzt war.
Meine verlorene Plombe wurde erstmal mit einer provisorischen antibakterieller Füllung geschlossen. Diese muss jetzt za. 2-3 Wochen bleiben und dann gibts ne neue. Mann bin ich froh dass ich wieder auf beiden Seiten beissen kann ohne dass ich danach mit nem Zahnstocher rumwuseln muss. ![]()
Seit ich hier in der Schweiz bin gabs immer was zu tun für mich, man könnte meinen ich sei gar nie weg gewesen so hat man mich kontaktiert und mit Aufträgen beglückt. Ok ich war ja erst vor 2 Monaten hier.
Dieses Wochenende stand die Walliseller Mäss an. Für mich eine reine Freude am Stand vom TELEVISTA 8304, dem lokalferseh vo Walliselle und ZüriPlus Dienst zu tun.
Viele Leute die ich schon lang nicht mehr gesehen habe konnt ich so treffen und einen Schwatz halten. Für die die es nicht wissen ich wohnte früher in Wallisellen und ich fühl mich immer noch verbunden.
Televista hat an der Messe eine Umfrage durchgeführt um die Akzeptanz zu prüfen und um das Programm auch nach den Wünschen der Zuschauer zu gestalten. Erfreulich ist auch dass TELEVISTA rund vierzig neue Mitglieder gewinnen konnte.
Jetzt muss ich mich etwas erholen und wieder länger schlafen ![]()
Fotos: Peter Strub
Heute war ein bisschen ein verrückter Tag. Irgendwie hab ich es nicht geschafft alles so zu erledigen dass ich keinen Stress hatte. Also musste ich mich entscheiden was ich wirklich machen wollte. Somit sind dann zwei, drei Arbeiten von mir auf nächste Woche verschoben worden wenn ich in der Schweiz bin. Zum Glück geht das mit einem Notebook und dem Internet sonst hätte ich noch ne Nachtschicht einschieben müssen.
Wenn Ihr jetzt denkt dass ich ja jetzt für alles genügend Zeit hätte irrt Ihr. Genau heute als ich noch zum Friseur fur hatte ich noch einen Platten beim Moto. Natürlich weit und breit keine Gomeria. Also war schieben angesagt. Nach einem Kilometer traffen Luz und ich auf einen Paraguayer mit seinem Dreirad-Moto. Diesen fragten wir dann ob er uns zur Gomeria fahren kann was er sofort in die Tat umsetzte. Klasse.
Die Rep dauerte ca. 30 Minuten dann gings weiter. Zum Glück verlief dann der Rest des Tages planmässig.
Erinnert Ihr Euch noch an das Foto der Bananenblüten vom 8.8.2011? In der Zwischenzeit sind bereits Bananen daraus geworden. Zwischen den Bananen gibt es auch noch kleine Ananas. Hoffe, wenn ich zurück bin, dass ich dann von den reifen Früchten probieren kann.
Heute als ich von einer Kundin auf dem Heimweg war kam ich anfangs Caacupe in einen extremen Stau. Auf beiden Spuren der Ruta 2 standen Autos und Lastwagen. Das hab ich noch nie hier erlebt.
Mit meinem Roller schlängelte ich mich in der Mitte durch bis ich beim Grund des Staus ankam.
Ein Lastwagen hatte eine Panne, dümmer konnte diese nicht sein. Genau beim Spurwechsel versagte sein Motor und blieb stehen.
Das Riesenmonster konnte man auch nicht einfach abschleppen, er war einfach zu gross und zu schwer für die verfügbaren Abschleppfahrzeuge.
Also versuchte der Fahrer das Ding wieder in Gang zu bringen. Wie lang das gedauert hat weiss ich nicht, ich hatte nicht so viel Geduld dies abzuwarten.
Heute geniessen wir bei schönstem Wetter den herrlichen Blütenteppich beim Frühstück.
Gestern waren wir hier in Caacupe im Konzert von dem Weltorchester "Sonidos de la Tierra". Es war sennsationell. Die vielen Musiker spielten herrvorragende Stücke. Nebst "normaler" klassischer Musik, wurden auch Stücke von Argentinien, Brasilien, Chile, Columbien, Deutschland, Equador und Paraguay gespielt.
Ganz speziell war die Einlage mit einem Alphorn und zwei Bläsern. Diese spielten die Instrumente fast perfekt. Ein wahrer Genuss war die Kombination des Alphorns und einem Jazzstück des Orchesters. In dieser Art hab ich das vorher noch nie gehört.
Bei der klassisch paraguayischen Musik mit einer Harfe störte die etwas zu starke Verstärkung der Harve via Mikrophon den herrlichen Klang. Das Orchester war deswegen etwas zu leise.
Am Schluss wurde die Bühne buchstäblich gesprengt. Musiker aus Caacupe und Schüler von Caacupe ergänzten das Orchester. Auch das Publikum wurde aufgefordert kräftig im Takt mitzumachen, was fast alle auch taten. Man spürte die Freude der Musizierenden und auch die vom Publikum. Ein wirklich herrliches Konzert das für jeden kostenlos war.
Eine kleine Episode der paraguaischen Organisation muss ich Euch noch erzählen. Das Konzert wurde ursprünglich auf 20:00 Uhr geplant. 3 Tage vor dem Konzert bekam ich ein E-Mail dass es auf 19:00 Uhr vorverlegt wurde. Warum das so geändert wurde ist ganz einfach. Der Drucker der Plakate druckte hat anstatt 20:00 Uhr 19:00 Uhr geschrieben und falsch gedruckt.
Jeder normale Ablauf würde vom Drucker verlangen dass er seinen Fehler korrigiert, hier nicht, da wird halt kuzerhand die Anfangszeit vorverlegt.
Tranquilo